Über uns – AVIA Gmünd

AVIA Gmünd – Ihre Tankstelle mit Hotel, Restaurant, Shop und Waschcenter in Gmünd

Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ in der Tschechischen Republik im Jahr 1989 hatte das Mineralölgroßhandelsunternehmen F. Eigl GmbH - AVIA die ersten Vorstellungen zum Bau der AVIA Station Gmünd. Man stellte seine Überlegungen auf ein langfristiges Konzept bezüglich einer allfälligen zukünftigen EU-Erweiterung an.

Aus dieser Überlegung heraus ergab es sich, dass das Unternehmen mehr und mehr das Ziel verfolgte, die Kunden nicht nur zum Tanken zu animieren, sondern ihnen auch gleichzeitig die Möglichkeit zu bieten, weitere Bedürfnisse wie Essen, Einkaufen und Autopflege mit einem „Tankstellenbesuch“ verbinden zu können. In dieser neuen Strategie sah man die Chance, das Unternehmen für die zukünftigen wirtschaftlichen Anforderungen zu wappnen.



Gründung der Firma Andreas Weber

„Wir wollen die freundlichste, modernste und sauberste Tankstelle sein!“

Im Jahr 1995 wurde die Idee der F. Eigl GmbH – AVIA dann in die Tat umgesetzt und der gelernte Kfz-Mechaniker Andreas Weber eröffnete zusammen mit zwei Shopmitarbeitern die Pforten seiner AVIA-Station in Gmünd im nördlichen Waldviertel einerseits und einem Pacht- und Treibstoffbelieferungsvertrag mit der F. Eigl GmbH in Zwettl andererseits. Der Gedanke dahinter war, eine Tankstelle zu betreiben, die es im Waldviertel bis dahin noch nicht gegeben hat. Mit 7000 m² Gesamtfläche, drei doppelten Multiprodukt- und zwei Diesel-Hochleistungszapfsäulen, 90 m² Shopfläche, einer Portalwaschanlage, drei SB-Waschplätzen sowie einem 120 m² großen Gastronomiebereich handelt es sich hierbei nicht nur um eine Einzigartigkeit im Waldviertel, sondern die AVIA-Station Gmünd war zur Gründungszeit die größte Bundesstraßenstation in Österreich.

In der Anfangsphase der Station boten sich dem Unternehmen, wie zu erwarten war, keine allzu günstigen Voraussetzungen, da viele Autofahrer zum Tanken und auch zum Einkaufen in die benachbarte Tschechische Republik pendelten. Das Ziel, das von Anfang an verfolgt wurde, war, sich von den Mitbewerbern zu unterscheiden und keinesfalls irgendeinen Bereich über den Preis zu bearbeiten. Vielmehr wird von der AVIA-Station Gmünd und ihren Mitarbeitern die Strategie verfolgt, Service und Freundlichkeit als Produkt zu verkaufen.


Übernahme des Café-Restaurants PIPELINE


„Pipeline“ = Transportmittel für gute Laune, nette Menschen, Gedanken und Freundlichkeit
Der in das Tankstellengebäude integrierte Gastronomiebetrieb war bis zum Jahr 1997 verpachtet. Nach dem Auslaufen des Pachtvertrages wurde der Betrieb im Jahr 1998 in das bestehende Unternehmen der Fa. Weber integriert und umgebaut. Durch diese Übernahme konnten einerseits Synergieeffekte in der Kooperation zwischen Tankstelle und Gastronomiebetrieb erzielt werden und andererseits war es möglich, die Geschäftsfelder der ganzen Station aus einer Hand zu führen und zu vermarkten.

Im Jahr 1998 wurde das Café Restaurant „Pipeline“ mit fünf Mitarbeitern gegründet. Das „Pipeline“ bietet zum einen Teil sieben Tage die Woche dem durchreisenden Berufs- und Urlaubsverkehr und zum anderen Teil den regionalen Stammkunden (80 %) ein schnelles und gutes Service.

Durch die Synergie „Tanken, Einkaufen, Autopflege und Gastronomie - sieben Tage die Woche“ entwickelte sich ein hervorragendes Umsatzwachstum.

Seit dem 1. Oktober 2002 ist die AVIA-Station Gmünd eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die A. Weber GmbH.

Von 2001 bis 2003 absolvierte Andreas Weber den Lehrgang „Akademischer Business Manager“, um den Anforderungen der Zukunft und den Wachstumszielen des Unternehmens gerecht zu werden. Von 2004 bis 2006 war Andreas Weber auch als Konsulent für die F. Eigl GmbH bei österreichischen und tschechischen Tankstellenprojekten tätig.

Eröffnung des AVIA-Motels


Im Juni 2006 konnten wir nach einjähriger Entwicklungsarbeit und dreimonatiger Bauzeit unser AVIA-Motel eröffnen. Das Konzept entstand in einer Kooperation durch Elk Fertigteilhaus AG mit der Fachkompetenz Gebäudehülle, der Fa. Schrenk Vitis mit der Fachkompetenz Einrichtung und der A. Weber GmbH AVIA im Bereich Marktanforderungen und Implementierung an Tankstellen. Intensive Marktforschung und Wirtschaftlichkeitsanalysen waren dabei selbstverständlich. Die Grundidee ist einfach, aber bestechend: Man bietet Reisenden kostengünstige Zimmer in höchster Qualität, reduziert Serviceleistungen auf ein Minimum, wickelt diese aber perfekt und höchst kundenorientiert ab, nützt vorhandene Synergien und bereits bestehende Infrastruktur von Tankstellen und kann so auch Motels ab 11 Zimmern wirtschaftlich erfolgreich führen. Durch die Kooperation der drei Unternehmen kann das Motel in Zukunft auch schlüsselfertig am Markt angeboten werden. Ein Erstprojekt muss einerseits als Lernobjekt - sowohl bautechnisch als auch betriebstechnisch - errichtet und andererseits als Musterbetrieb für die Vermarktung verwendet werden.


Bau einer Erdgastankstelle


Die AVIA-Gruppe errichtet in Österreich in Kooperation mit der Salzburg Energie AG an einigen Standorten Erdgastankstellen. Der Markt ist noch sehr gering, damit jedoch die Stellung der Marktführerschaft erhalten bleibt, wird dieser Schritt an der Gmünder Station als unbedingt notwendig erachtet und seit August 2009 ist bei uns auch Erdgas verfügbar.


Eröffnung der "Genusswerkstatt"


Im Restaurantbereich gab es zu Stoßzeiten immer wieder Platzmangel. Auch für Familien mit Kindern war das bisherige Lokal ungeeignet. Als die gesetzliche Notwenigkeit eines Nichtraucherbereichs kam, wurde damit der Anstoß für einen wirtschaftlich sinnvollen Ausbau gegeben. Im Herbst 2010 wurde in nur 10 Wochen Bauzeit eine einzigartige Erweiterung, in Form einer Werkstatt, zum Café Restaurant PIPELINE gebaut. Mit dem Innen- und Außenkinderspielbereich soll es auch ab diesem Zeitpunkt ein neues Angebot für die Zielgruppe Familien geben.


Die "FairSleep Hotel & Motel“-Kooperation beginnt


Seit 2006 wurden jährlich 2 Hotels/Motels verkauft. Andreas Weber legte im Jänner 2010 den Grundstein für eine Kooperation der Elk-Hotel/Motel-Käufer. Dabei sollen eine gemeinsame Vermarktung und ein aktiver Wissensaustausch entstehen.

Im Jahr 2011 führten die Entwickler des Fertigteil-Motels Andreas Weber, Gerald Wurz (Elk Verkauf) und Franz Schrenk die Marke FairSleep Hotels & Motels am Markt ein. Sie soll den Motel- und Hotelkäufern als Marketing-, Einkaufs-, Lern- und Wissensplattform dienen. Für die Verkaufskooperation Weber, Wurz, Schrenk ist die Marke als Zusatznutzen und für potentielle Hotel/Motel Käufer als ein Wettbewerbsvorteil zu sehen. Mit Ende 2015 werden es bereits 16 Partnerbetriebe mit insgesamt 1.000 Betten sein.


Qualitätsmanagement


Bis ins Jahr 2012 wuchs das Unternehmen auf 25 Mitarbeiter an. Es wurden immer wieder einzelne Qualitäts- und Verbesserungsprojekte durchgeführt, jedoch wurde nie eine Initiative ergriffen, die das ganze Unternehmen von verschiedenen Perspektiven betrachtet und weiterentwickelt.

Im Jahr 2011 wird mit dem Beitritt zum Verein AFQM der Grundstein zum Thema „Weiterentwicklung der Unternehmensqualität“ gelegt. Ab dem zweiten Halbjahr 2011 wird mit den jeweilig betreffenden Mitarbeitern, innerhalb eines Jahres, die Selbstbeschreibung für das Programm „Committed to Excellence“ begonnen. Mittelfristig ist das Ziel, den Staatspreis für Unternehmensqualität zu bekommen.

Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung


Im März 2012 wurde dem Unternehmen für die internen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter das Gütesiegel für „Betriebliche Gesundheitsförderung“ für drei Jahre von Gesundheitsminister Alfred Stöger verliehen.


Investition zur Schonung der Umwelt


Zusätzlich zur Verwendung von Dachflächenwässern zur Autowäsche, biologischer Aufbereitung des Abwassers der Waschanlagen und dem Betrieb einer Erdgastankstelle wurden im Sommer 2012 eine Elektrotankstelle für Fahrräder und Autos gebaut und eine 20 kWp Photovoltaikanlage am Dach des Waschcenters errichtet. Zahlreiche Beleuchtungen wurden auf LED-Technology umgestellt. Seit 2013 wird zur Warmwasseraufbereitung die Abwärme der Kühlanlagen genutzt und im Jahr 2014 wurde die bestehende Ölheizung durch eine Pellets Heizung ersetzt. Durch diese Maßnahmen schaffen wir eine jährliche Energieeinsparung von 160.000 kWh und eine CO2 Reduktion von 110 Tonnen.


Das Jahr der Auszeichnungen


2014 gab es für Investitionen in die Umwelt den Energieeffizienz-Helios-Anerkennungspreis der WKNOE. Vom Bierpapst Conrad Seidl wurde uns eine Auszeichnung zur Bierkompetenz mit 3 Krügen verleihen. Beim Wirtschaftsblatt erreichten wir bei „Austria`s Leading Companies“ Rang 7 in NÖ (und bester Waldviertler), in der Kategorie "Kleinbetriebe". Bei der Kurier-Leserwahl wurden wir als beliebteste Tankstelle im Waldviertel gewählt und zum Jahresende bekam der Geschäftsführer und Eigentümer des Unternehmens Andreas Weber die goldene Ehrennadel der Stadt Gmünd.


20 Jahre AVIA Gmünd


Im Juli 2015 wurde das 20 Jahr Jubiläum gebührend gefeiert. Charmant und witzig holte Moderator Klaus Eberhartinger 20 Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter und Weggefährten zum Interview auf die Bühne.

Die Zertifizierung zum „Radfreundlichen Betrieb“ vom Land Niederösterreich wurde geschafft und von Gesundheitsministerin Oberhauser wurde uns das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung der Mitarbeiter für die Jahre 2015 bis 2017 wieder verleihen.

Im Dezember 2015 wurde auch die Betreuung der neu errichteten AVIA Xpress Automaten Tankstelle samt den 13 Mietgaragen in der Schremserstaße in Gmünd übernommen.


Büroerweiterung


Im Herbst 2016 wurde ein Bürogebäude in Form eines Stahlbaus auf Stelzen an das bestehende Betriebsgebäude angebaut. Das Besondere
daran ist, dass es abbaubar ist, falls der darunterliegende Dieseltank einmal ausgetauscht werden muss.


Wichtige Schritte in die Zukunft


Gemeinsam mit der EVN haben wir anfangs 2017 eine öffentliche 22 kW E-Ladestation für 2 Fahrzeuge im Bereich des Motels errichtet.
In Kooperation mit anderen Waldviertler Unternehmen haben wir 2017 ein KVP Projekt gestartet. KVP soll in der Unternehmenskultur verankert werden und all unser Denken und Handeln in der Zukunft begleiten. Eine Digitalisierungsstrategie für die nächsten Jahre wurde erarbeitet.



Qualitätssteigerung in allen Belangen


In der Genusswerkstatt haben wir mit einem tollen Kletterturm das Angebot für Kinder – und deren Eltern - attraktiver gemacht.
Da uns Mitarbeitergesundheit ein großes Anliegen ist, haben wir mit Unterstützung der NÖGK ein Rücken-Fit Trainingsprogramm gestartet.
Beim Hermes Wirtschaftspreis 2018 wurden wir unter den besten drei Unternehmen Österreichs in der Kategorie Tourismus nominiert.
Regionalität wird mit dem neuen und einzigartigen „Gmünder Wasserbüffel Börger“ untermauert.
Mit der 1 Klasse Fachschule Wirtschaft haben wir eine Patenschaft für 3 Jahre begonnen.


Gesundheitsvorsorge Projekt „Gleichgewicht“


Gleichgewicht im Geist im Spannungsfelde zwischen hohen Anforderungen, der Schnelligkeit in der digitalen Welt und des Ausruhens und entspannen des Geistes. Gleichgewicht in der Ernährung und Gleichgewicht in der Bewegung.

Warum ein Gesundheitsprogramm über das ganze Jahr 2019?

… weil alle Mitarbeiter* die Möglichkeit haben, sich mit ihren Sorgen und Wünschen in einer arbeitsteiligen Planung, Umsetzung und Reflexion zu beteiligen (Partizipation) und diesen Prozess der Entwicklung gemeinsam gestalten. Die Mitarbeiter sind im Projekt Beteiligte einer ganzheitlichen Unternehmenskultur.
… weil durch Arbeit oder Projekte (Gesundheitsvorsorgeprojekt 2019) das Gefühl für den eigenen Lebenszusammenhang gestärkt wird (Empowerment).
… weil hierdurch für viele ein wertschätzendes und ermutigendes Arbeitsklima spürbar wird und ein attraktiver
Arbeitsplatz und Lebensraum entsteht.
… weil dadurch nicht nur Risiken und Belastungen gemindert, sondern vor allem auch Ressourcen und Potenziale für Entwicklung und Möglichkeiten vergrößert werden.


Investition in die Digitalisierung


Im August 2019 hatten wir erstmalig seit 24 Jahren drei Tage das PIPELINE zugesperrt um den Küchenfettabscheider aus zu tauschen. In diesem Zuge wurden etliche Wartungsarbeiten gemacht und auch die Küche modernisiert und unter anderem zwei Rational Kombidämpfer eingebaut, wodurch andere Arbeitsweisen und Prozesse erforderlich geworden sind. Die Küchenmitarbeiter bekommen die Bestellungen über Bildschirme übertragen. Öfen und Geschirrspüler sind online angebunden und wir können Fehlermeldungen sehen oder Updates einfach durchführen.

Die Dienstplanung und Arbeitszeiterfassung wurde auch auf neue, digitale „Beine“ gestellt.

Auch Kunden nutzen diverse Onlineplattformen immer mehr um mit uns zu kommunizieren und uns zu bewerten. Hier kommt viel Lob und auch das eine oder andere mal Kritik, wodurch wir auch die Chance bekommen uns weiterhin zu verbessern.



Erste Premium-Drive-In-Anlage in Österreich


“Bequem sitzen bleiben” so lautet seit Februar 2020 das Motto in der neuen „KLEAN!STAR IQ“ Waschanlage von Kärcher mit einzigartiger Seitenbürste, die in sieben einzelne Segmente unterteilt ist. Dadurch ist sie in der Lage, sich komplett an die Form des Fahrzeugs anzuschmiegen und es sehr gründlich zu reinigen. Das neue Radwaschsystem “K!Planet iQ” arbeitet wie eine elektrische Zahnbürste mit drei rotierenden Bürstentellern und reinigt so auch große Räder perfekt.


Seecontainer Gastgarten öffnet die Türen


Im Mai 2020, rechtzeitig zur Wiedereröffnung nach dem Coronavirus konnten wir auch unseren neuen und einzigartigen Ganz-Jahres-Gastgarten mit Sprühnebelkühlung und Infrarotheizung aus zwei 20 Fuß Seecontainern einweihen. Hier hat unser jahrelanger Geschäftspartner Andreas Hafner einmal mehr seine Kreativität und sein handwerkliches Können unter beweis gestellt.


Wer ist AVIA?


Die AVIA International als Dachverband www.avia-international.com

AVIA wurde als Minaralölmarke im Jahre 1927 in der Schweiz gegründet.

Unabhängige Händler schlossen sich damals mit dem Ziel zusammen, ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit gegenüber den multinationalen Ölkonzernen zu sichern. Mit einem gemeinsamen Auftritt sollte die Marktpräsenz mehr Gewicht bekommen.

Von der Schweiz ausgehend konnte sich AVIA in den vergangenen Jahrzehnten auch in anderen Ländern etablieren. Man gewann so französische, deutsche, niederländische und im Jahr 1959 schließlich auch österreichische Partnerfirmen hinzu.

Damals wie heute war und ist AVIA kein Konzern, sondern eine Marke, die mittlerweile von 80 mittelständischen privaten Mineralölgroßhandelsunternehmen in 12 Ländern Europas geführt wird und diesen gehört.

Mehrere Infos gibt es unter: www.avia-international.com und www.avia.at

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